GiS - Gemeinsam in Schönau

 

Gemeinsam in Schönau - 
engagierter Aufbruch mit offenem Ausgang

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Website von "Gemeinsam in Schönau".
 
Zwei Buchstaben haben fast ein halbes Jahr gebraucht, um das Schwungvolle im Logo von „Gemeinsam in Schönau“ zu werden – und sich in nur einem halben Jahr zur Marke in Schönau zu entwickeln. Zahlreiche Entwürfe mit Kaffeetassen und Kirchtürmen wurden verworfen, bis schließlich das grün-blaue Schriftlogo entstand, das heute für die Initiative steht. Ihre Vision haben die drei Partner klar formuliert: „Gott begegnen + Nachfolge leben + feiern.“ Jeder Partner bringt dabei seine eigene Vorgeschichte mit ein: Das Hotel Kirchbühl mit Unterstützung des Diakonissen-Mutterhauses Chrischona als Heimathafen für geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie mit dem „Samstagslokal“ in Schönau, die Lebensgemeinschaft im Café Goldmann als Ort der Begegnung in einladender Atmosphäre und die evangelische Kirchengemeinde vor allem mit ihren musikalischen Angeboten.
Alle eint der Wunsch, durch Gebet, Austausch und Gemeinschaft Räume zu schaffen, in denen Menschen Glauben erfahren können, der Hoffnung schenkt und inspiriert – unabhängig von Konfession oder Kirchenzugehörigkeit. Wir sind überzeugt, dass gemeinsam mehr möglich ist als allein, und zuversichtlich, dass auch bei unterschiedlichen Frömmigkeitsstilen ein gemeinsames Arbeiten gelingt. Der Herbst 2024 stand daher im Zeichen der Vorbereitungen, mit der Entwicklung von Logo und Vision und mit konkreten Entscheidungen über Orte und Angebote. Im Januar 2025 folgte der offizielle Startschuss. „Ich hätte nie gedacht, dass wir so viele Angebote gemeinsam auf den Weg bringen“, sagt Sabine K. begeistert.
Seither ist ein vielfältiges Programm entstanden. Regelmäßig findet am zweiten Sonntag im Monat der liturgische Frühschoppen statt, eine offene Veranstaltung für Christen und Neugierige, die spirituelle Stärkung, Impulse und Gemeinschaft suchen und dabei ein „Gebet to go“ mit nach Hause nehmen. Ebenso inspirierend sind die Schönauer Themenabende, die alle zwei Monate mit Kneipengesprächen, Impulsen und intensivem Austausch Glaubensfragen und Erfahrungen aufgreifen. Das Frauenfrühstück im Café Goldmann verbindet ein reichhaltiges Buffet mit Inspiration und Gesprächen zu lebensnahen Themen. Weitere Begegnungsmöglichkeiten bieten das SamstagsLokal, die nachmittägliche Tea-Party, Autorenlesungen und Musikevents mit Gastgruppen sowie mit der Schönauer Mandelzweigband und den Seelenwärmern. „Unsere Vielfalt macht es möglich, unterschiedliche Menschen anzusprechen“, betont Thomas L.
Auch die Resonanz spricht für sich. Beim liturgischen Frühschoppen beten und singen Menschen mit evangelischem, katholischem, freikirchlichem oder ganz ohne kirchlichen Hintergrund miteinander. Für Veranstaltungen wie das SamstagsLokal oder das Frauenfrühstück ist eine Anmeldung nötig, und manchmal müssen Interessierte sogar vertröstet werden, weil die Räume nicht ausreichen. „Ich finde gut, dass man sich immer wieder mal sieht, anders als im Alltag; besonders genieße ich das gemeinsame Singen“, sagt Kirsten H. Für Elli M. ist der Tiefgang entscheidend: „GiS ist ein Ort, wo mehr als Small Talk geschieht – und zwar außerhalb der Kirche.“ Weitere Informationen gibt es unter www.gemeinsaminschoenau.de, doch am besten überzeugt man sich persönlich.
GiS ist ein Ort für alle Menschen – unabhängig von der Dicke des Geldbeutels. Jeder gibt, was ihm eine Veranstaltung wert ist. Diese Beiträge decken die laufenden Kosten, reichen aber nicht für notwendige Anschaffungen, die Gestaltung neuer Angebote oder unsere Öffentlichkeitsarbeit. Damit GiS weiterwachsen und mehr Menschen erreichen kann, sind wir auf zusätzliche Unterstützung angewiesen. Jede Spende – ob groß oder klein – hilft uns dabei und bedeutet uns sehr viel. Herzlichen Dank dafür! 
Unabhängig von den Finanzen wird die Initiative regelmäßig evaluiert, nach dem Motto: „Was war gut, was können wir besser machen, was lassen wir?“ Und wie es in ein paar Jahren aussehen wird? „Da lassen wir uns von Gott überraschen!“
  
Ronald Kaminsky, Mitarbeiter bei GiS und Mitglied der Seelenwärmer
 
Intensive Tischgespräche im Kirchbühl