Gottesdienst und Gemeinschaft als Energiequelle, Einführung Pfarrer Knebel
Am Erntedank- Sonntag , dem 2. Oktober 2022, fand die gottesdienstliche Amtseinführung von Pfarrer Arno Knebel in der Hofener Kirche statt. Sie wurde vorgenommen von Dekanin Bärbel Schäfer und dem Kirchengemeinderat Vorderes kleines Wiesental mit der Vorsitzenden Birgit Dreher. Die Begrüßung sprach Hans-Willi Dürr als Leiter der Gemeindeversammlung. Musikalisch bereichert wurde der Gottesdienst von Professor Dr. Bernd Harbeck-Pingel an der Orgel und dem Musikverein Wieslet unter Leitung von Christian Strütt.
In seiner Festpredigt bezog sich Pfarrer Arno Knebel auf die biblischen Inschriften der 1948 wiederbeschafften Glocken der Hofener Kirche. Diese laden mit jedem Glockenschlag ein auf Gott und sein Wort zu hören. Dies schenke in Zeiten fehlender Energien neue Energie. Jedes gemeinsame Läuten der Glocken erinnere zudem an die Einladung von Jesus Christus zur Gemeinschaft aller Menschen. Diese Einladung anzunehmen sei am Erntedank -Sonntag, am Tag der Deutschen Einheit wie auch anlässlich aktueller Situationen in aller Welt mehr als zeitgemäß und hilfreich.
Im Anschluss an den gut besuchten Gottesdienst ging es dann nahezu gemeinsam in die benachbarte Steinenberghalle. Diese war von vielen freundlichen Helferinnen und Helfern, dem Frauenverein Schlächtenhaus und der Kirchengemeinde sehr festlich geschmückt worden. Liedbeiträge des Gesangvereins Weitenau mit Dirigentin Ibolya Barla, Grußworte von Ortsvorsteherin Almut Steyer, den Bürgermeistern Gunther Braun und Gerd Schönbett, wie auch von der Kirchengemeinde aus dem Oberen kleinen Wiesental erfreuten die Festgemeinde.
Eine besondere Freude bereitete auch das großzügige Kuchenbufett: Mehr als 25 selbstgebackene Kuchen und Torten machten die Auswahl schwer.
Am Ende des gelungenen Nachmittags dankte Ehepaar Knebel für alle Beiträge mit dem einhelligen Resümee: Das war der schönste Empfang, der jemals für uns bereitet worden war. Sie versprachen, das von den Kirchengemeinderäten überreichte Apfelbäumchen alsbald im Pfarrhausgarten einzupflanzen, getreu dem Martin Luther zugeschriebenen Motto: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“